Dienstag, 3. Dezember 2013

Unsere Homepage im neuen Gewand

Liebe Freunde und Unterstützer,

um es euch leichter zu machen, Informationen über unseren Verein zu erhalten, haben wir unsere Homepage überarbeitet. Doch schaut doch einfach mal selbst.

www.helpthepoor.de


Montag, 2. Dezember 2013

Ramatulie Barry


Ramatulie Barry

Sie hat letztes Jahr ihren Mann verloren und ist nun mit ihren 5 Töchtern und 4 Söhnen allein. Der Bruder ihres Mannes versucht jetzt der Familie zu helfen, aber als Maurer ist es schon schwer genug sein eigene Familie zu versorgen.

Der 2. Sohn von Frau Barry, Momodou Nyassa (15) hat mir einen sehr traurigen Brief geschrieben. Er ist jetzt in der 9. Klasse. Am Ende dieses Schuljahres machen alle Schüler ein nationales Examen, das sie dann befähigt, auf die Oberschule zu gehen. Bestehen sie dieses Examen nicht, ist es schwer einen Berufsweg zu finden, der genug einbringt, um eine Familie zu ernähren.

Ich habe mit Momodous Mathelehrer gesprochen, er versicherte mir, dass er ein guter und engagierter Schüler ist. Am 20. November war die Deadline für die 9 € Examensgebühr. Leider konnte er die Gebühren nicht bezahlen, und so droht im nun nicht am Examen teilnehmen zu können.

Nach einem Telefonat mit dem Direktor hat dieser nun den Nichtzahlern noch eine Frist bis Mittwoch gegeben. Wir werden diesen Betrag zahlen, damit er am Examen teilnehmen kann, doch diese Geschichte zeigt mal wieder, wie wir mit kleinen Spenden oft großes bewirken können.

Daher bitte ich euch noch einmal. Wenn ihr spendet, spendet bitte für das ganze Programm, damit wir in eben solchen Fällen schnell handeln können.

Die Fotos sind leider nicht so schön, aber so Gott will, mache ich bald selbst Fotos von der Familie.

Wer spenden möchte, bitte an folgendes Konto:

Help the poor and the needy e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE47100205000003291200
BIC: BFSWDE33BER

Sonntag, 1. Dezember 2013

Witwenhilfe

Unser neues Projekt: Die Witwenhilfe 

Liebe Freunde und Unterstützer unseres Vereins,

ich möchte euch heute auf unser neues Programm zur Witwenhilfe aufmerksam machen. Der Tod von Mr. Sanyang, dem wir kurz zuvor noch ein Schaf zum Opferfest geschenkt hatten, zeigte uns, wie sehr Witwen, speziell mit kleinen Kindern, die ohne Witwen- und Waisenrente auskommen müssen, leiden. 
Ich werde euch in der nächsten Zeit verschiedene Witwen vorstellen, die in der Tat am schwersten von Armut betroffen sind. Das heißt nicht, dass wir uns um die anderen Hilfesuchenden nicht mehr kümmern, doch unser Anliegen Hilfe zur Selbsthilfe kann leider in einigen Situationen nicht greifen, wenn die physischen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. 

Ich bin sicher jedes einzelne Schicksal wird euch sehr berühren, und dennoch, wenn ihr spenden wollt, spendet bitte für das gesamte Projekt. Wenn ihr für einzelne Familien spendet, und das nehmen wir sehr genau, können wir kaum bei spontan auftretenden Schwierigkeiten helfen. Ich werde hier an dieser Stelle so detailliert wie möglich über die Spendenvergabe berichten, damit ihr die nötige Transparenz habt. 

Doch um nun mal mit den guten Nachrichten anzufangen:

Der Todesfall des Mr. Sanyang und seiner Familie hat sich wie folgt entwickelt. Die Schule, bei der Mr. Sanyang arbeitete, bezahlt seiner Frau bis Juni 20€ des Gehalts  weiter und zwei liebe Schwestern aus Deutschland haben sich bereit erklärt, jeweils für ein halbes Jahr das Gehalt von 30€ pro Monat zu ersetzen. Die Absicht für Frau Badji eine Selbständigkeit aufzubauen, gestaltet sich schwierig, weil sie von Kindheit an an Polio leidet und gehbehindert ist. 

Soweit die doch relativ gute Nachricht von Familie Badji/Sanyang. Dennoch gibt es noch viele andere Familien, deren Ausgangssituation nicht viel besser ist. 

Wer spenden möchte, bitte an folgendes Konto:

Help the poor and the needy e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE47100205000003291200
BIC: BFSWDE33BER



Samstag, 26. Oktober 2013

Neues vom Boot!

Neue Nachrichten vom Bootsbau. 
Zur Zeit sitzen 2 fleißige Männer und arbeiten fleißig an dem riesengroßen Netz. Sie brauchen mehr als eine Woche um das Netz fertig zu knüpfen. Jetzt fehlt nur noch der Motor, und dann kann das Boot endlich in See stechen, und viele unsere Projekte mitfinanzieren. Insha Allah. 
Spenden für den Motor sind immer noch herzlich willkommen. 


Dienstag, 22. Oktober 2013

Lebenshaltungskosten in Gambia

Vielleicht ist es für einige von euch mal interessant etwas über die Lebenshaltungskosten in Gambia zu erfahren

Lebensmittel
1Kg Tomaten 1,20€
1Kg Zwiebeln 1,00€
1Kg Rindfleisch 4,00€
3 kl. Fische 0,50€
50Kg Reis 20,00€
1 Tasse Öl 0,20€
1Tasse Zucker         0,18€

Körperpflege
1 Seife für den Körper 0,20€
1 Kernseife für die Haare 0,14€

Reinigung für den Haushalt
Es wird fast alles mit Waschpulver oder Kernseife gereinigt. 1 Tasse Omo 0,10€

Miete für 1 Wohnzimmer, 2 Schlafräume, Aussentoilette und Aussenküche ca 30-40€

Elektrizität nur für Licht, Fernseher und Handy monatlich ca. 10€

Transport:
Öffentliche Verkehrsmittel pro Strecke.  0,20€
Taxi ca 2€ für ca 5 KM

Nun zu den  monatlichen Einkommen

Hausmeister  30€
Wachmann  40€
Polizist  40-50€
Lehrer 60-100€

Das Fest und seine Folgen

Insha Allah hattest du ein schönes Fest und du und deine Lieben sind bei bester Gesundheit. 
Wir hatten auch ein schönes Fest, wenn es auch am Rande etwas turbulent zuging. Von unseren 20 Kurban-Schafen haben wir eins zu einem Vater von 7 Kindern gegeben. Er ist der Hausmeister einer Schule und verdient sehr wenig. Er hat sich so über den Hammel gefreut, weil er seiner Familie noch nie ein Kurban geben konnte. Auch die Kinder waren sehr happy, denn das hatten sie noch nie erlebt. Das war am Mittwoch letzter Woche. Am Sonntag erhielten wir einen Anruf, das der Vater in der Nacht verstorben sei. Doch als ob das nicht schon alles traurig genug ist, jetzt steht die Familie ohne Einkommen da. Noch dazu kommt, dass die Mutter seit ihrer Kindheit gehbehindert ist. Eine liebe Schwester hat spontan angeboten, das nun fehlende Gehalt von monatlich 30€ für 6 Monate zu ersetzen. Doch sie beschäftigt das ganze so sehr, dass sie jetzt einen Selbstversuch gestartet hat. Sie möchte 1 Monat lang unter ähnlichen Bedingungen leben. Die Familie kauft sich einen Sack Reis für 20€ und hat dann noch 10€ zum Leben. So macht sie es jetzt auch. Über ihre Erfahrungen, die übrigens sehr spannend sind führt sie auf facebook Tagebuch. Heute ist sie bei Tag 6.
Nachzulesen hier auch ohne facebook Anmeldung.  


Wir als Verein haben diese Situation auch zum Anlass genommen, unser Programm für Witwen noch einmal zu überarbeiten. Auch die Bedürftigen, die wir unterstützen, sind häufig Witwen und Witwer. Wenn du eine Idee hast, wie wir hier nachhaltig helfen können, zögere bitte nicht mich zu kontaktieren. 

Hier ein Bild von der Familie. Wir hatten sie am 2. Festtag besucht. 




Donnerstag, 10. Oktober 2013

Ein tränenreicher Tag!

Es war ein Tag der Freudentränen. Wir konnten 20 Kurban verschenken. Einige der Familienväter konnten ihre Tränen nicht mehr zurückhalten und versicherten uns, dass es das erste Kurban ist, das sie für ihre Familie jemals hatten. Auch wir waren so glücklich mit eurer Hilfe so vielen Familien helfen zu können. Hier ein Foto von "unseren" 20 Hammeln. Nach 9 Schafen 2011, und 12 Schafen 2012 waren wir überwältigt von den 20 Schafen, die wir dieses Jahr verschenken konnten. Ein großer Dank an die Spender. Möge Allah euch reichlich belohnen.